http://wera.cen.uni-hamburg.de/TRUMP_Bericht_Reichweite.shtml Last update: Wednesday, 25-Nov-2015 15:31:00 CET
 
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TRUMP: Die Reichweite der HF-Radarmessungen

Der gegenüber der Nordsee geringere Salzgehalt des Wassers hat erwartungsgemäß die Reichweite der HF-Radarmessungen reduziert, weil die an der Grenzschicht Luft/Wasser entlanglaufende elektromagnetische Welle wegen der geringeren Leitfähigkeit geschwächt wird. Die an den HF-Radarstationen vor Ort ausgewerteten Daten zeigten daher eine deutlich verringerte Reichweite. Mittels eines neuen Auswertealgorithmus konnte die Reichweite aber gesteigert werden. Dieser Algorithmus ist sehr rechenzeitaufwendig und kann auf den vor Ort eingesetzten, älteren Prozeßrechnern vom Typ PDP 11/73 nicht ausgeführt werden. Daher werden über die Funk-Datenleitung zur Zentralstation neben den vor Ort ausgewerteten Daten auch die Rohdaten übertragen, was bei der Kapazität der Leitungen gerade noch möglich ist. Die übertragenen Rohdaten werden an der Zentralstation aufgezeichnet und später mit dem neuen Algorithmus ebenfalls ausgewertet.

Erstmals beobachteten wir eine starke Abhängigkeit auch der Reichweite von der Windgeschwindigkeit: Bei Windstille ging die Reichweite innerhalb von ca. 12 Stunden stark zurück. Die Ursache könnte in einer stärkeren Dämpfung der 5-Meter-Wasserwellen (evtl. durch die Topographie der Pommerschen Bucht) liegen.


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