http://wera.cen.uni-hamburg.de/TRUMP_Bericht_Zusammen.shtml Last update: Wednesday, 25-Nov-2015 15:31:01 CET
 
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Ergebnisse der CODAR-Messungen vor Usedom, Zusammenfassung


Das am Institut für Meereskunde der Universität Hamburg vorhandene Dekameterwellen-Radar (HF-Radar) wird im Rahmen des Verbundprojektes TRUMP (Transport und Umsatz in der Pommerschen Bucht) eingesetzt, um in enger Zusammenarbeit mit dem IOW (Institut für Ostseeforschung Warnemünde) die Zirkulation in der Pommerschen Bucht vor Usedom zu messen. Das Radarsystem liefert jede 30 Minuten ein flächenhaftes Bild der Oberflächenströmung, das den Mittelwert über 18 Minuten darstellt. Durch den Betrieb von 3 Meßstationen an der Küste bei Ahlbeck, Koserow und Karlshagen wird ein 25 km bis 30 km breiter Meeresstreifen vor Usedom erfaßt.

Während der Meßkampagnen im Sommer 1994, Frühjahr, Sommer und Herbst 1995, sowie Januar 1996 wurden den Schiffen Alexander von Humboldt und Prof. A. Penck des IOW aktuelle Strömungsbilder übermittelt. Dadurch war es möglich, den Einsatz der Schiffe an besondere Ereignisse wie z.B. Einstrom von salzarmem Oderwasser anzupassen.

Die ozeanographische Auswertung der gemessenen Strömungsfelder erfolgte in enger Zusammenarbeit mit den Herren Dr. H.U. Lass, Dr. H. Siegel und V. Mohrholz vom IOW. Erste Ergebnisse der Messungen sind auf der EGS-Tagung im Frühjahr 1995 in Hamburg vorgestellt worden, weitere während des 5. und 6. Deutsch-Polnischen Seminars über die Dynamik des Oderästuars und der Pommerschen Bucht im Oktober 1993 auf Vilm und im November 1995 in Swinemünde. Eine Interpretation der Meßergebnisse aus dem Sommer 1994 liegt inzwischen als Diplomarbeit von Frau Saskia Esselborn vor: Aufschlüsse über die windgetriebene Zirkulation vor Usedom im Sommer 1994, Uni Hamburg. Eine weitere Diplomarbeit, die sich mit dem gesamten Datensatz beschäftigt, ist in Planung. Desweiteren sind die Meßdaten in Zukunft in der HF-Radar Datenbank https://wera.cen.uni-hamburg.de/TRUMP/ über Internet verfügbar (mit Passwort geschützt).

Die inzwischen weiterentwickelten Auswerteprogramme berücksichtigen die durch Dispersion geringere Phasengeschwindigkeit der Meereswellen in flachem Wasser. Dies hat zu einer Verbesserung der Datenqualität im Gebiet vor dem Greifswalder Bodden geführt, dessen Wassertiefe großflächig nur 1,5 m beträgt. Bei der verwendeten Arbeitsfrequenz des Radars sind bei Wassertiefen unter 3 m sonst Abweichungen zu erwarten.


klaus-werner.gurgel@uni-hamburg.de
last update 17-Feb-1998
 
 
 
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